Bauüberwachung

Unterinntalbahn Los H 1

Auf dem TEN-Achsenabschnitt München-Verona wurde in Tirol zwischen Kundl/Radfeld und Baumkirchen bis 2011 die rund 40 km lange, neue Unterinntalbahn erstellt. Dies war im Zuge des vorhandenen Kapazitätsengpasses aus der Überlagerung des innerösterreichischen Ost-West- mit dem internationalen Nord-Süd-Verkehr in diesem Abschnitt sowie als Vorgriff auf den Brennerbasistunnel notwendig. Etwa 32 km dieser neuen Hochleistungsstrecke (max. Geschwindigkeit 250 km/h) verläuft unter Niveau als Tunnel, Wanne, Galerie und Unterflurtrasse. Der erste Tunnel, Los H2-2, beginnt bei Radfeld. Zwischen Los H2-2 und dem Bahnhof Kundl wurde die Neubautrasse im ca. 6,6 km langen Los H1 mit der Bestands-Strecke oberirdisch verknüpft.

Auftrag für das IB Aschenbach:

Als Einzelperson / freier Mitarbeiter der Bernd Gebauer GmbH aus München innerhalb der Örtlichen Bauaufsicht ÖBA Los H1

  • Prüfung der Rechnungen des AN mit Software ABK

  • Abnahme Ingenieurbauwerke, Betonierfreigabe

  • Material-Eingangsprüfung

  • Dokumenten Management System DMS

Bodenaustausch für Dammschüttung südlich des Bestandsdamms nach Angaben des Bodengutachters

Lagenweise Dammschüttung und Verdichtung

Lastplattenversuch: Prüfung auf Übereinstimmung der Kennwerte des eingebauten Schüttgutes mit den Vorgaben der Planung

Georobot: Überwachung des angrenzenden Bestand-Damms während des Bahnbaus in dessen Nähe.

Tiefenentwässerung für den Bahnkörper

Im Los H1 werden mehrere Ingenieurbauwerke errichtet bzw. erweitert, die die Bahntrasse unterqueren: Kleintier- und Gewässerduchlässe, sowie Wirtschaftsweg-Unterführungen.

Im Los H1 werden mehrere Ingenieurbauwerke errichtet bzw. erweitert, die die Bahntrasse unterqueren: Kleintier- und Gewässerduchlässe, sowie Wirtschaftsweg-Unterführungen.

Einbau von Behelfsbrücken in die Bestandsgleise, hier Brücke Süd.

Unterführung Maukenbach: Block 3 wurde auf Schienen betoniert und mittels Hydraulik-Pressen unter die Bestands - Bahnstrecke geschoben um die Verkehrsunterbrechungen zu minimieren. Dazu wurden je Gleis eine Behelfsbrücke eingebaut (Foto links).

Verlängerung Grabenunterführung für das Beschleunigungsgleis: Erschwerter Bauablauf durch Mischwasserleitung Fa. Sandoz und schlechte Baugrundverhältnisse - Spezialtiefbau - Micro-Rammpfähle

Nähe Beginn Los H1 am Bhf. Kundl Richtung Westen. Für das Beschleunigungsgleis musste die Bestandstrasse aufgeweitet werden: Abtrag Böschung, Stützwand sowie Anprallschutz für Brücke über die L48.

Renaturierung Maukenbach: Mehrschichtiger Aufbau, Abdichtung mittels Bentonit-Matten. Der Maukenbach verlief zuvor in einem geraden Beton-Gerinne. Dieses wurde abgebrochen und verfüllt.

Kreuzungsbauwerk Maukenbach/Gießen Rechts: alter Zustand - Wirtschaftswegbrücken über altem Maukenbach-Gerinne, darunter verläuft der Gießen-Graben; Links im Bild: Gründungsarbeiten neues Kreuzungsbauwerk; Hintergrund: neues Maukenbach-Gerinne

Schleppplatte H1 an Grundwasserwanne als Übergang zum Tunnel

Tunnelportal zum Los H 2-2

Im Osten Richtung Kufstein Beschleunigungsgleis Bereich Bhf. Kundl

Lärmschutzwände am Beginn Los H1 im Osten Bahnhof Kundl / Beschleunigungsgleis

Kontaktmöglichkeiten:

fon: 0911/95343035
email: ingaschenbach@aol.com

Siehe auch "Kontakt" am unteren Seitenrand

Meine Prämissen:

  • Service

  • Zuverlässigkeit

  • Termintreue

  • Qualität

  • Flexibilität

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